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produktionen - eu-weißbuch - story
NEUER SCHWUNG FÜR DIE JUGEND EUROPAS
EU - Weißbuch Jugend
Brav und gehorsam sein
Schule gehn und den Druck aushalten
sich im Großstadt- Dschungel verlaufen
die herzlose, konservative Seele verkaufen
Die Kleinfamilie ist ein Auslaufmodell
Cool sein und die Jugend genießen
no risk no fun, der Megakick
IN sein, kultig im Trend der Szene, der irrste Hit
nach uns die Sintflut
Die Welt ist korrupt und verlogen
Wir wollen sie besser machen und zusammen lachen
Ehrliche Entscheidungen treffen
auf die Zukunft bauen und der Jugend vertrauen...

Wir sind die Zukunft - und wir sind viele!

MITREDEN, MITBESTIMMEN

Im Rahmen des EU-Weißbuchs Jugend werden konkrete Partizipations-Projekte, Bildungsmaßnahmen, Forschungsinitiativen zum Thema, Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch usw. gefördert. Die Sicherung von Frieden, Demokratie und Wohlstand sowie neue Formen des europäischen Regierens sollen gemeinsam mit den Jugendlichen verwirklicht werden. Die Kinder- und Jugenbeteiligung der Gesellschaft gibt Auskunft über ihre Zukunftsfähigkeit.

Barbara Kallinger: Ich finde es einfach extrem wichtig, dass sich die Jugend in allen Bereichen des Lebens einbringt, egal ob es sich um Peergroup Education oder Politik handelt, Umwelt. Sie bringt neuen Schwung rein. Sie hat ganz andere Ideen.

Babsi Salzl: Ich weiß nicht einmal, wer der Bürgermeister ist, ganz ehrlich gesagt, obwohl das nur ein Dorf ist. Und es gibt gar keine Möglichkeiten dort. Es gibt weder ein Jugendzentrum, ich glaube, es gibt nicht einmal einen Spielplatz dort und irgendwie finde ich das heftig...

Gerald Koller: Kommunikation ist der Schlüssel für Gesundheit und Entwicklung. Eine Gesellschaft, die nicht mehr die neugierige Kommunikation mit der Jugend sucht, stirbt.

Irene Söchtling: Mit 16 wählen? Nur wer interessiert sich mit 16 ehrlich gemeint für die Politik?

Aus diesem Anlass initiierte die Bundes-Jugendvertretung eine parteiunabhängige Kampagne mit dem Titel „Vote4Future“, um junge Menschen zur Teilnahme an der Wahl zu motivieren... Mitreden und mitbestimmen bei allem, was die Jugend betrifft und darüber hinaus. Als Weg zur gesellschaftlichen Gleichberechtigung.

Sarah Rossmann: Ich glaub, dass es auf jeden Fall wichtig ist, dass sich Jugendliche genauso wie Erwachsene engagieren. Und dass es einfach auf die Einstellung drauf ankommt und auf keinen Fall auf das Alter.

Sarah Waigl: Ich würde mich trauen, zum Bürgermeister zu gehen oder ganz einfach mit ihm zu reden.

ENGAGEMENT

Politiker und Gemeinden können Jugendliche zum Mittun und zur Umsetzung konkreter Projekte einladen und damit zeigen, dass sie ernsthaftes Interesse für ihre Ideen aufbringen und auch willens sind, diese umzusetzen. Partizipation verbindet und weckt bei jungen Menschen eine positive Haltung zur Teilnahme am öffentlichen Leben.

Sarah Rossmann: So einen richtig idealistischen Politiker, der mit Herz und Seele dabei ist und ohne jeglichen Profit Gedanken seine Ziele verwirklichen will, den kenn’ ich irgendwie noch nicht...

Babsi Salzl: Es wird nicht möglich sein, aber es wär’ schön wenn es so wäre.

Bernhard Putz, Aspang, NÖ: Das Schwierige für einen Bürgermeister ist, dass man es nie allen recht machen kann...

Bürgermeister von Mörbisch: Es kommen sehr viele Jugendliche, die sagen du Peter pass auf, da haben sich Leute beschwert, da müssen wir was verbessern.

Gerald Koller: Jugendliche haben noch viel Visionen, wenn sie die einbringen, können wir Erwachsene viel davon lernen.

Babsi Salzl: Junge Menschen haben oft noch den Sinn für so Feinheiten, die Erwachsene vielleicht schon verloren haben ...

Österr. Gemeindebundpräs. Bürgerm. Helmut Mödlhammer, Hallwang, Salzburg: Das ist das Vorrecht der Jugendlichen, dass sie hier auch unkonventionelle Ideen einbringen, aber auch aktiv mitarbeiten, wenn es um ganz praktikable Aufgaben der Gemeinde geht. Die Gemeinden sind nicht nur die bürgernächste Ebene, sie sind sicherlich auch die Ebene, wo man praktisch mit seiner Aktivität in die Politik einsteigen kann. Ich lade alle Jugendlichen ein, natürlich sich aktiv zu beteiligen...

Bürgermeisterin von Furth, NÖ: Eine Gemeinde muss sehr viele Entscheidungen treffen, die nicht nur die nächsten Jahre, sondern die nächsten Jahrzehnte beeinflussen. Und gerade deswegen ist es wichtig, dass auch Jugendliche, die oft eine andere Sichtweise haben, ihre Meinungen einbringen...

Bürgermeister von Mörbisch: Wir wollen langfristig eine Zukunft denken und dazu benötigen wir die Jugendlichen, die uns sagen, wie sie in 20 Jahren leben wollen.

PEERS

Immer öfter werden Gleichaltrige als Vertrauenspersonen gesucht. So genannte Peers wollen anderen Jugendlichen helfen und sie vor Fehlern bewahren. Peers werden von professionellen Organisationen ausgebildet und sind meist in Schulen oder Vereinen tätig.

Wiltrud aus Tirol: Wir wollen ja nicht mit den Zeigefinger davor stehen. Wir wollen einfach nur Hilfe bei der eigenen Entscheidung geben... dass man ihnen sagt, was die Risiken sind.

Peer-Mädel aus Linz: Ich bin Peer für Aids uns Suchtprävention an der HBLA Lentia.... außerdem ist mir wichtig, dass die Jugend mehr in die Politik eingebunden wird und dass der Staat nicht immer nur sagt, ja wir machen jetzt was, und im Prinzip tut er dann nichts...

Ausgrenzung darf es im neuen Europa nicht geben. Auch jugendliche Behinderte haben die gleichen Bedürfnisse nach Kontakt und Geselligkeit wie andere gleichaltrige. Der Europäische Freiwilligendienst bietet jungen Menschen die Möglichkeit, im Ausland bei gemeinnützigen NGO-Projekten und Non-Profit-Initiativen im Sozial-, Öko- oder Kulturbereich mitzuarbeiten.

Sarah Rossmann: Ich werde ein Jahr lang als Volontaire in Sambia, in Afrika in einem Waisenhaus mithelfen, in einem Projekt, der Organisation Jugend eine Welt. Ein Freund von mir hat Zivil-Ersatzdienst gemacht in Mexiko.

GLOBALE MOBILITÄT

Die Auswirkungen der Globalisierung sind Mobilität und neue flexiblere Ausbildung an verschiedensten Orten in ganz Europa.

Gerald Koller: Wer heute Jobchancen haben will, wird auch andere Arbeitsplätze als den eigenen Wohnort in Kauf nehmen müssen Mobilität beginnt im Kopf und bedeutet, geistig flexibel zu sein, neugierig auf andere Kulturen, das Herz zu öffnen für verschiedene Ausdrucksformen dieses unglaublich bunten, vielfältigen Planeten.

Die heutige Jugend wird von zwei Phänomenen geprägt: Dem Internet und andersfarbigen Nachbarn. Neue Medien, neue Menschen und andere Kulturen in unmittelbarer Umgebung, - für die Jugend von heute ist es klar, dass diese Welt ein Lebensraum ist.

Gerald Koller: Die Kommunikation mit anderen passiert täglich, und das ist vielleicht eine Hoffnung, die Brücke zu anderen Kulturen zu schlagen, im Sinne einer neuen Weltkultur.

EINE WELTKULTUR

Bernd Lungelmayr, Bundesjugendreferent: Wenn auch du mitbestimmen und mitreden willst in Europa oder in Österreich, dann kannst du dich auch in Jugendorganisationen engagieren. Auf www.jugendvertretung.at findest du alle interessanten Links, wo politische Beteiligung und politische Mitbestimmung möglich ist.

Österr. Gemeindebd. Vizepräs. Bgm.a.D. Prof. Walter Zimper, Mkt. Piesting, NÖ: Ich hoffe sehr, dass diese Anregung in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union gut aufgenommen wird, und dass der Jugend die verstärkte Chance gegeben wird, Politik als das zu begreifen, was es ist, die Gestaltung des eigenen Lebensraumes.

Wolfgang Schick, Landesjugendreferent von Salzburg: Beteiligt euch an Aktivitäten und nehmt Einfluss auf die Europäische Politik, denn das Europa ist unser gemeinsames Europa.

Europa braucht eure Ideen für die Umwelt, die Wirtschaft, die Demokratie und das Zusammenleben. Engagement kann die Welt verändern. Noch nie waren die Chancen besser! Gebt eurer Zukunft eine Chance – Europa will mit EUCH daran arbeiten.

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